Behandlungen

Schröpftherapie / Gua Sha

Schröpftherapie: Durch die Erzeugung eines Unterdrucks auf der Haut schwellen die kleinen Hautgefässe an und erzeugen eine Hautreizung und schliesslich ein künstliches Hämatom. Es ist eine Art «Eigenblutbehandlung», welche das Immunsystem anregt. Durch die Stoffwechselaktivierung, Anregung des Lymphflusses und der Hautsegmente, erfolgt eine Reiztherapie. Durch Schröpfen werden die Möglichkeiten, mit denen der Körper zur Abwehr von Krankheiten von Natur aus ausgestattet ist, angeregt und unterstützt. Daher ist die wesentliche Wirkung des Schröpfens die Umstimmung und damit auch Regulierung der gestörten Körperfunktionen sowie das Lösen von Schmerz- und Krampfzuständen.

Gua Sha: Als Schabetechnik wird «gestautes Blut» (Sha) an der Körperoberfläche bewegt, so dass der Blutfluss zu Haut-, Muskel- und Bindegewebe sowie zu den inneren Organen gefördert wird. Die Wiederherstellung normaler Stoffwechselvorgänge wird vom Patienten meist als wohltuende Entspannung empfunden. Muskuläre Steifheit und Schmerz werden somit reduziert. Durch die sanfte Schabetechnik entstehen die gewünschten, meist grossflächigen und in der Regel nicht schmerzhaften Hautrötungen. Es handelt sich dabei um punkt- oder strichförmige, harmlose Hautblutungen, die «Sha» genannt werden. Diese bilden sich von selbst meist nach 2 – 3 Tagen zurück.